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20.03.2025, 22:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.03.2025, 22:30 von galaxy7.)
Klar geht nicht immer sofort etwas kaputt, es hängt eben vom individuellen Fahrprofil ab. Und je besser die Schmierung um so geringer der Verschleiß.
Für mich sind gutes Motoröl und frühzeitige Erneuerung der Betriebsflüssigkeiten die billigste Prävention vor teuren Reparaturen.
😉
Ein Wechsel verschlissener Nockenwellen und Tassenstößel beim weiter vorne genannten MB AMG M156 schlägt mal gleich mit 10 bis 12 T€ in die Hobby-Kasse.
VG Armin
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Hallo,
Auszug/Originaltext (in Fettdruck) aus meiner Betriebsanleitung 2015er Corvette C7-Z51 zu dieser Thematik:
Verwendung von Ersatzölen, wenn kein dexos2-Öl verfügbar ist:
Wenn bei einem Ölwechsel oder zum Auffüllen auf den richtigen Ölstand
kein dexos2-zugelassenes Motoröl verfügbar ist, können Sie ein Ersatz-Öl benutzen,
das die Norm ACEA C3 für die geeignete Viskositätsklasse erfüllt.
Viskositätsklasse
Die beste Viskositätsklasse für das Fahrzeug ist SAE 5W-30........
Verwenden Sie das Motoröl Mobil Nr. 1 15W-50, wenn Sie auf Rennstrecken fahren
oder an Wettbewerben teilnehmen.......
Ich selber verwende in meinem Fahrzeug übrigens seit einigen Jahren ein 0W-40-Öl mit ACEA C3-Spezifikation.
Einen Ölwechsel führe ich alle zwei Jahre oder alle 15.000 km durch, je was zuerst eintritt.
Anmerkung:
Eines der entscheidenden Kriterien der Dexos2-Spezifikation ist die HTHS-Viskosität (High Temperature High Shear)
die mit einem Mindestwert von >=3,5 mPas angegeben ist. Diese Spezifikation stellt sicher, dass auch bei hohen Öltemperaturen
und hohen Drehzahlen (Schergefälle) im Lagerspalt ein reißfester Schmierfilm sichergestellt werden
kann. Nachteil der höheren HTHS-Viskosität sind etwas größere Pumpverluste, was mit einem
geringfügigen Mehrverbrauch behaftet ist.
Ein unerwünschtes Anlösen der polymerbeschichteten Gleitlager-Oberfläche durch im Motoröl enthaltene
Additive gehört bei modernen Motorölen der Vergangenheit an, aber das ist jetzt ein anderes Thema.
SVEN
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21.03.2025, 16:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.03.2025, 16:52 von goec2468.)
Wobei die Empfehlung ab einem bestimmten Baujahr 0W40 empfohlen wurde, auch rückwirkend.
Gruß
Götz
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Bei zwei Trackdays + etwas Nordschleife wird das Öl doch anders belastet als auf der Straße. In deinem Beispiel war die Öltemperatur über lange Zeit extrem, da altert Öl im Zeitraffer.
Mein Kommentar bezog sich ja darauf:
"Wenn man es dann nach z. B. 5.000 km Ölnutzung mit Kurzstrecken, niedertourigen Lastzuständen, und durch ständig niedrige Öltemperaturen unverbrannten Kraftstoffeintrag an einem heißem Sommertag im Gebirge mal so richtig krachen lässt, reißt der Ölfilm der dünneren 0W20 Real-Viskosität garantiert früher als bei der mit 10W20 Real-Viskosität. "
Und ja, die Temperatur ist der erntscheidende Faktor.
Gruß
Götz
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.03.2025, 17:29 von galaxy7.)
Zitat aus dem 2. Link:
... However, 5W40 could still be substituted for 0W40 as long as it is Dexos approved and above 45F (7,22 Celsius) degrees.