15.05.2014, 18:15
Wasser ist im Rennsport ein probates Mittel die Brennraumtemperaturen herabzusetzen und somit die Klopfgrenze und auch die Leistung des Motors zu erhöhen. Allerdings darf man das Wasser nur fein zerstäubt und bei hohen Ladungsbewegungen zugeben. (Ist aber heute in den meisten Rennserien verboten).
Wasser in Tropfenform unkontrolliert eingebracht kann aber extrem negative Folgen haben. Trifft ein Wassertropen beispielsweise auf die heiße brennraumseitige Keramik einer Zündkerze, so kann sie springen und letztlich in den Brennraum fallen. Hat man Glück und sie verlässt selbigen wieder durch das Auslassventil - ohne vorher Schaden angerichtet zu haben - hat man dennoch nicht gewonnen. Denn ohne die Keramik wird die Mittelelektrode deutlich heißer und kann jederzeit Glühzündungen hervorrufen, die wiederum in kürzester Zeit den Exitus vom Motor bedeuten.
Gruß
Wutzer
Wasser in Tropfenform unkontrolliert eingebracht kann aber extrem negative Folgen haben. Trifft ein Wassertropen beispielsweise auf die heiße brennraumseitige Keramik einer Zündkerze, so kann sie springen und letztlich in den Brennraum fallen. Hat man Glück und sie verlässt selbigen wieder durch das Auslassventil - ohne vorher Schaden angerichtet zu haben - hat man dennoch nicht gewonnen. Denn ohne die Keramik wird die Mittelelektrode deutlich heißer und kann jederzeit Glühzündungen hervorrufen, die wiederum in kürzester Zeit den Exitus vom Motor bedeuten.
Gruß
Wutzer
Optimismus basiert meist auf einem Mangel an Informationen !