Motorleistung steigern Z06
#21
Im Ansatz gut, aber in der Praxis auch wieder nur bedingt richtig!

Ein dickerer Kühler bringt nicht Automatisch auch eine besseres Ergebnis, hier kommen so Faktoren wie Fliesgeschwindigkeit und Durchsatz wieder ins Spiel. In Verbindung mit dem kleinen Zusatz Kühler kann es durchaus passieren, das die Wasserpumpe nicht die gleiche Menge an Wasser durch pumpt wie mit den dünneren?!

Ich will damit nicht sagen das es so sein muss (wir haben das nicht gemessen) aber die Chance dass es so ist, ist recht Groß!

Aber ohne es zu messen, würde ich mich nicht darauf verlassen!
[Bild: qx6wzg2e.jpg]


www.tikt.de

Gruß Thomas
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#22
Grundsätzlich bedeutet mehr Kühlfläche auch mehr Kühlung, insofern ist ein dickerer Hauptkühler hilfreich, solange der Luftdurchsatz nicht überproportional klein wird.
Da GM die dickeren Kühler als Verbesserung in den neueren Baujahren einbaut, gehe ich davon aus, dass das nicht der Fall ist.

Den Zusatzkühler zusätzlich einzubauen bedeutet nochmals mehr Kühlfläche, das ist grundsätzlich auch hilfreich.
Problematisch könnte es werden, wenn der Strömungswiderstand für das Kühlwasser größer würde.
Da der Zusatzkühler aber auch bei dem dünneren Hauptkühler eine Verbesserung bringt, halte ich das bei dem dickeren Hauptkühler erst recht für unwahrscheinlich.

Es könnte auch noch sein, dass die Balance der Luftströmung nicht mehr passt, das heißt das nun zu viel Luft durch den Zusatzkühler strömt und zu wenig durch den Hauptkühler (der ja jetzt dicker ist und darum einen größeren Strömungswiderstand hat).

Einen Versuch wäre es in jedem Fall für diejenigen mit Handschalter wert, die schon serienmäßig einen Zusatzkühler haben, denn in den USA kostet ein neuer Original-Hauptkühler nicht die Welt.
Was es bringt weiß man natürlich immer erst hinterher.
Gruß

Götz
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#23
Moin Corvettefreunde,

grundsätzlich ist die thermishce Belastung mit einem Wandelrautomatik-Getriebe höher.
Das kann so festgestellt warden.
Und welche Maßnahmen der Fahrzeughersteller getroffen hat, um genau das auszugleichen ist auch unterschiedlich.
Wie es sich jetzt (MT7 oder AT 8) bei der Corvette Z06 im Einzelnen verhält? Ich hörte oft die Automatik neigt eher zum thermischen Problem mit Notlauf. Da bin ich mangels represäntativen Überblick auf die Leute angewiesen, die mehr Erfahrung mitbringen.

Und diskutieren kann man auch. Am Ende bringen die Infos die moisten Leute etwas weiter.

Was ich nicht einsehe und nicht verstehe ist, dass ein Hersteller wie GM Corvette nicht in der Lage ist eine solche technische Kleinigkeit mit großer Wirkung einfach zu Einer der bekanntesten Sportwagen auf der Welt und am längsten gebauten Sportwagen (66 Jahre) hat seinen Ruf zu verlieren, den man leicht in der Produktion festigen könnte.
Porsche hätte eine solche Belastungsschwäche unkompliziert für den Kunden nachgebessert.
Corvette ist es egal. Und so ganz billig sind die Corvettes ja auch nicht. Da darf man von einem Sportwagen etwas erwarten.
Diese Philosophie kann ich, wenn man schon so ein Produkt mit diesem tollen Rif hat, nicht nachvollziehen.

Gruß,
Rocketman
Hinweis: Personen mit einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis sollten besser das Corvettefahren unterlassen!
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#24
Grundsätzlich ist für den Wärmeübertrag von einem Medium zum anderen die Verweildauer im Kühler und seine Fläche zum Wärmeübertrag wichtig, ebenso die Fließgeschwindigkeit im Kühler. Wenn der dickere Kühler bei gleicher Fließgeschwindigkeit der Medien eine größere Verweildauer der Medien im Kühler gewährleistet und auch mehr Fläche zum Wärmeübertrag bereit steht, wird auch der Wärmeübertrag von einem Medium zum anderen besser. Je näher sich die Temperaturen der beiden Medien annähern, desto noch wichtiger wird die Verweildauer der beiden Medien im Kühler um noch einen Wärmeübertrag zu gewährleisten.

Dabei spielt es keine Rolle ob man nun Öl mit Luft kühlt, oder Öl mit Wasser, oder Wasser mit Luft, oder aber auch Wasser mit Öl z.B. vorwärmt.

Kühler/Wärmetauscher sind ein komplexes Thema. Einfach nur größer muss nicht zwingend effizienter sein.

LG Christian
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#25
(19.03.2019, 15:33)ChrisB82 schrieb: Grundsätzlich ist für den Wärmeübertrag von einem Medium zum anderen die Verweildauer im Kühler und seine Fläche zum Wärmeübertrag wichtig, ebenso die Fließgeschwindigkeit im Kühler. Wenn der dickere Kühler bei gleicher Fließgeschwindigkeit der Medien eine größere Verweildauer der Medien im Kühler gewährleistet und auch mehr Fläche zum Wärmeübertrag bereit steht, wird auch der Wärmeübertrag von einem Medium zum anderen besser. Je näher sich die Temperaturen der beiden Medien annähern, desto noch wichtiger wird die Verweildauer der beiden Medien im Kühler um noch einen Wärmeübertrag zu gewährleisten.

Dabei spielt es keine Rolle ob man nun Öl mit Luft kühlt, oder Öl mit Wasser, oder Wasser mit Luft, oder aber auch Wasser mit Öl z.B. vorwärmt.

Kühler/Wärmetauscher sind ein komplexes Thema. Einfach nur größer muss nicht zwingend effizienter sein.

LG Christian

Super Christian, genau das ist ein ganz, ganz großes Thema bei der ganzen Geschichte, diese Zusammenhänge oder anders ausgedrückt in diesem Zusammenhang ein gutes Ergebnis zu erzielen, war für uns die größte Herausforderung!
Zum einen ist es schier unmöglich ohne zu messen, aufzuzeichnen und zu dokumentieren, ein ehrlich verwertbares Ergebnis zu erzielen (außer eventuell durch einen Glücksschuss?) zum anderen muss man dabei genau festlegen worauf der Fokus liegt?

Ich kann mich nur wiederholen, wenn das alles mal eben mit einem Kühler hier oder einem Ventilator dort, zu fixen gewesen wäre, dann  würden wir schon lange nicht mehr darüber schreiben!
[Bild: qx6wzg2e.jpg]


www.tikt.de

Gruß Thomas
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#26
Kühlfläche mit den passenden Komponenten bringen enorme Kühlwirkung.

Hier eine C7 beim testen auf dem Hockenheimring vor 3 Wochen
Wir mussten Links und Rechts abdecken und trotzdem ging die Wassertemperatur nie höher als 85°
TIKT Carbon Front mit zwei Kühlern.
Bessere Qualität in Bezug Preis und Leistung ist einfach kaum zu überbieten

NB: Finaler Testlauf wir in 8 Tagen in Imola und Mugello sein.
Wir freuen uns bereits mit der schwächsten Corvette im Porsche Getümmel für etwas Furore zu sorgen Feixen  

[Bild: 35313910ft.jpg]

[Bild: 35313912bs.jpg]

[Bild: 35313913cu.jpg]
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#27
Thomas,

wie viel mehr an Kühlung nötig ist hängt doch von der Fahrweise ab.
Wer das Auto so bewegt wie Du, dem helfen die von GM angebotenen "Lösungen" nicht, wer sein Auto so bewegt wie ich, der braucht kein Kühlungsupgrade (vermute ich, da ich keine Z06 sondern die C7 habe).
Dazwischen gibt es dann alle möglichen Abstufungen und dem einen oder anderen ist mit den Möglichkeiten aus dem GM-Baukasten geholfen.

Nebenbei ist die übertragene Wärmemenge abhängig von der Übertragungsfläche, dem mittleren Temperaturunterschied von Kühlmedium und gekühltem Medium und dem Wärmeübergangskoeffizienten, von nichts anderem.
Ein dickerer Kühler hat (wenn alles andere gleich ist) eine größere Übertragungsfläche, gleichzeitig sinkt aber der mittlere Temperaturunterschied.
D.h. bis zu einem gewissen Punkt kühlt ein dickerer Kühler besser, ab einem bestimmten Punkt wird die Kühlung schlechter.
Gruß

Götz
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#28
Nebenbei, wenn man den Kühler aus baulichen Gründen nicht größer bauen kann, bringt es auch etwas einen neuen Kühler so zu gestalten, dass der Druckverlust im Kühler vergrößert wird. Je größer der Druckverlust, desto turbulenter die Durchströmung, desto eher wird sichergestellt, dass auch wirklich die ganze vom Kühler zur Verfügung gestellte Fläche verwendet wird, desto länger auch die Verweildauer der Medien im Kühler. Laminare Strömung im Kühler sucht sich den Weg des geringsten Widerstands, wird somit nie die ganze Kühlfläche ausnutzen. Nur, wie Wasser - und Ölpumpe reagieren, wenn sie plötzlich statt bspw. 0,5bar Druckverlust gegen 1bar Druckverlust ankämpfen dürfen, ist wieder ein anderes Thema.

@ Thomas,
Den Aufwand eine effizientere Kühllösung für die C7 herauszuarbeiten, stelle ich mir sehr groß vor. Umso schöner dass es viele positive Erfahrungsberichte zu Eurem Konzept gibt  OK! Gerne erinnere ich mich an die Folge "Fast Lap" wo Ihr dem Christian Menzel eine Eurer C7 an die Hand gegeben habt. Das war große Klasse!

LG Christian
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#29
es kann sich kaum einer wirklich vorstellen was wir in den letzten Jahren nicht alles veranstaltet haben um da hin zu kommen wo wir jetzt sind.
Im Mai werden wir den 50. Kühl Kit auf die Straße bringen und genau hier muss ich mich einfach mal beim Cölestin (und seinen Mitarbeitern) bedanken, denn die Schweizer haben extrem viele Daten, Werte und Informationen gesammelt, ohne dem wären wir lange nicht da wo wir jetzt sind!
Außerdem haben alle unsere Teile inkl. Unserer Felgen TÜV für die Schweiz und diese Gutachten helfen uns hier für die Teile Gutachten enorm.

Wir arbeiten auch noch mit anderen Händlern sehr gut zusammen, aber niemand hat neben uns so viele Vetten auf dem Track fahren wie Corvettetotal und nirgend wo ist die Beanspruchung so groß wie auf dem Track!
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#30
   
(18.03.2019, 21:55)Hussel schrieb: Noch ein Angebot aus dem www zum Thema: https://www.techtec.de/corvette-c7-z06-lt4-kompressor/

Das Unternehmen selbst kenne ich nicht. Nur ein Zufall aus meinem Berufsalltag führte mich zu dieser Adresse.

DER Hubert.

...bei Harkoperformance ( http://kfz-kohlhase.de/ ) habe ich meine C7 Z06 A8 anpassen lassen. Bei Techtec wird das Auto dann abgestimmt und eingestellt. Auf öffentlichen Straßen verhält sich das Auto wie Tomislav es beschrieben hat. Nie Hitzeprobleme, weil ich bestenfalls 2 oder 3 mal durchziehe und dauerhaft nicht wesentllich schneller als 250km/h  fahre.

Auf dem Prüfstand haben wir versucht festzustellen, ob es zu Hitzeproblemen kommt und einen 35 minütigen Volllasttest gefahren, ohne Probleme. Dann war der Tank leer... Das ist aber nur begrenzt auf Autobahn oder Rennstrecke übertragbar. Auf jeden Fall geht die Z jetzt abartig Teufelfeuer

Auf der Rennstrecke war ich mit dem Auto nicht, da mir, seitdem wir aktiv Rennen mit Prototypen fahren, einfach zu einfach die Zeit fehlt.

Bisher 8000km. Kann ich nur empfehlen.

Robert
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