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Hallo Gemeinde,
ich habe vor längerem gelesen, das Hochglanzverdichten von Felgen zu Problemen beim TÜV führen kann. Grund ist Materialabnahme und dadurch Schwächung der Felge. Weiß hierüber jemand was ??.
LG
Wolfgang
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06.12.2017, 12:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.12.2017, 12:57 von Oeli.)
Also wenn ich es richtig verstanden habe, wird ja nichts abgenommen, sonder es wird verdichtet.
Aber der Reiner (speutz) wird sicher was dazu sagen können.
Ich möchte meine von Reiner aufgearbeiteten Felgen nicht mehr missen und der TÜV oder wer auch immer hatte nie etwas beanstanden.
Wo hast Du das denn gelesen? Eine Quellenangabe wäre hilfreich.
Edit meint: Es wird auch geschliffen, wie Reiner auf seiner Seite schreibt.
https://www.hochglanzverdichten-giessen....verdichten
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Grundsätzlich hast du Recht. Jedoch einen Prüfer zu erwischen der deshalb Ärger macht ist wie ein 6er im Lotto. Man sollte jedoch beachten das das blanke Alu sich je nach Nutzung etc wieder verfärbt. Reiner macht super Arbeit zu einem tollen Preis! Habe meine jedoch nach zwei Jahren nachverdichten und beschichten lassen da ich es nicht mehr schön fand und durch die Beschichtung nun eine langanhaltender Glanz bleibt.
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06.12.2017, 14:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.12.2017, 14:04 von Blackstingray.)
wenn man den Link verfolgt und durchliest erfährt man das bei dem Verfahren der Focus eigentlich auf dem maschinellen Schleif u. Poliervorgang liegt und das ausschließlich am Schluss die aufgeschliffene Oberfläche leicht nachverdichtet wird wobei Hochglanzverdichten dann eher der falsche Name für das Verfahren ist. Was aber nicht bedeutet das die Sache unbedingt schlecht wäre.
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Hallo und vielen Dank für die Infos.
Oeli, einen Nachweis kann ich leider nicht erbringen,da die Info schon etwas Älter ist. Es stand vor ca. 5 Jahren in einer Tuningzeitung. Beim Durchsuchen div.Foren anderer Marken kam die Ansage auch.
Ich werde das in kürze auch machen lassen, wobei bei Pulverbeschichten angeblich auch in Chrom möglich sein soll ?
Danke auch für die Info Spreutz .
Manchmal wäre es gut zu wissen was der eine oder andere in unserem Forum so macht, das erspart oft die Sucherei und fragen nach Qualität der Arbeit.
LG
Wolfgang
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Stimmt, eine hochglanzverdichtete Felge kann theoretisch jeder TÜV Prüfer bemängeln, da in der Tat ein geringfügiger Materialabtrag stattfindet. Der ist allerdings gleichmäßig, und in seiner Gesamtheit so gering, dass man schon einen 1000prozentigen Kontrolleur erwischen muss, der hierin eine Gefahr sieht.
Mir ist in meinem Umfeld kein einziger Fall bekannt, wo es Probleme gab.
Gruß
Reiner
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In der Regel wird durch polieren die Festigkeit nicht vermindert, sondern erhöht. Der Grund ist, dass dadurch Mikrokerben entfernt werden, die zu Rissbildung führen könnten. Nicht umsonst wurden und werden teilweise bei innermotorischen Tuningmaßnahmen hochbeanspruchte Teile wie z.B. Pleuel, Kipphebel, Schlepphebel an den kritischen Stellen poliert.
Gruß
Ralf
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Vielen Dank für die kompetenten Ausfuehrungen.Das hat meine Überlegungen nur bestätigt.
LG
Wolfgang
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Die Geschichte Hochglanzverdichten muss aber auch von einer anderen Seite betrachtet werden.
Durch das stundenlange Verdichten findet eine Gefügeveränderung statt. Ob hin zum positiven
Oder zum Negativen bleibt mal dahingestellt. Mikroskopisch untersucht hat dies bislang noch
Niemand so richtig. Tatsache ist allerdings, dass ein Teilegutachten/ ABE / Materialgutachten nicht
für ein behandeltes Rad erstellt wurde und somit seine Gültigkeit verliert oder verlieren könnte.
Dabei spielt es keine Rolle, ob dies ein TÜV- Prüfer merkt oder nicht.
Das gleiche gilt für die nachträgliche Pulverbeschichtung. Auch hier ist eine Gefügeveränderung durch
Temperaturbehandlung nicht auszuschließen, somit verliert auch in diesem Fall das Gutachten/ ABE
seine Gültigkeit.
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08.12.2017, 14:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2017, 15:07 von Ralf. P..)
Bei Pulverbeschichtungen arbeitet man im Bereich von ca. 140- 200° C. Das ist ähnlich wie beim Vergüten von Aluminium (lösungsgeglüht und warmausgelagert), hier der am Ende des Prozesses erfolgenden Warmauslagerung, wobei sich die Festigkeitswerte dann eher noch verbessern dürften.
Edit: ich glaube nicht, dass sich noch kein Metallurge die Auswirkung der Hochglanzverdichtung genau angesehen hat. Das Problem wird eher sein, diese Erkenntnisse zu finden
Gruß
Ralf
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