13.05.2017, 22:04
Erfahrungen aus unserem Club mit den Stunden, die wir benötigten.
Zur Außenhülle:
Der Werksthermolack , der drauf ist , muss runter, wenn Du ein gutes Ergebnis haben willst.
Der macht beim drüberlackieren Probleme, 31H
Dann gibt es Rissstellen ( Scheinwerferöffnungen, Kotflügel vorne die am besser erstmal
(mit Glasfasermatten von innen verstärken)
Und alles trocken schleifen, Wasser darf da auf keine Fall ran, sonst gibt es später Blasen im Lack. 20H
-Dann kommt erstmal ein Haftgrund drauf. 1 H
-Dann muss erstmal ein 2 K Füller drauf. Meistens mehrer Schichten. Und immer wieder dazwischen schleifen. 51 H , 4 Schichten.
- Dann folgt die erste Lackschicht, manchmal müssen es auch 3 sein, um gut und dick zu werden ( Außer Metallic, dazu kommt dann noch Klarlack dazu) 4 Tage , 5 Stunden in Kabine. Der Lack sollte mit Softfacezusatz zu versetzt werden, da er sonnst reißen oder abblättern kann, GfK arbeitet mechanisch anders als Blech.
Hier hat es im Club auch schon bei einer C3 mal einen “Unfall“ gegeben, der Lack härtete einfach nicht richtig aus, man konnte ihn nach 4 Wochen immer noch mit dem Fingernagel eindrücken.
Allein vom Material bis Du bei ner C3 schon bei 600 Euro , wenn Du was Gutes nimmst, was haltbar sein soll.
-Im Anschluss wird wieder geschliffen 2000 Papier und poliert. 1 gesamte Woche , ca 35 H
Dann erfolgt das anbauen der einzelnen Teile, wie z.B Stoßstangen.
Alles in allem so 200 Stunden mit Montage.
Die 200 Stunden ist das , was es so Teuer macht.
Einfach nur mal anschleifen und rüberblasen ist nicht fachgerecht und spätestens nach 2 Jahren geht der Ärger wieder los.
Und dann sind wir bei der leidigen Diskussion, ist ein Vette mit originalem Lack ,auch wenn er beschädigt ist, mehr Wert als ein 10 K Neulackierung?
Ich finde ja, aber enige eben nicht.
In unserem Club hat sich jemand aus genau diesen Gründen für Folierung entschieden.
Und da muss man schon genau hinschauen ( an den Rückleuchten) um zu erkennen, das es Folie ist. Kostete 800 Euro.
Grüße Frank
Zur Außenhülle:
Der Werksthermolack , der drauf ist , muss runter, wenn Du ein gutes Ergebnis haben willst.
Der macht beim drüberlackieren Probleme, 31H
Dann gibt es Rissstellen ( Scheinwerferöffnungen, Kotflügel vorne die am besser erstmal
(mit Glasfasermatten von innen verstärken)
Und alles trocken schleifen, Wasser darf da auf keine Fall ran, sonst gibt es später Blasen im Lack. 20H
-Dann kommt erstmal ein Haftgrund drauf. 1 H
-Dann muss erstmal ein 2 K Füller drauf. Meistens mehrer Schichten. Und immer wieder dazwischen schleifen. 51 H , 4 Schichten.
- Dann folgt die erste Lackschicht, manchmal müssen es auch 3 sein, um gut und dick zu werden ( Außer Metallic, dazu kommt dann noch Klarlack dazu) 4 Tage , 5 Stunden in Kabine. Der Lack sollte mit Softfacezusatz zu versetzt werden, da er sonnst reißen oder abblättern kann, GfK arbeitet mechanisch anders als Blech.
Hier hat es im Club auch schon bei einer C3 mal einen “Unfall“ gegeben, der Lack härtete einfach nicht richtig aus, man konnte ihn nach 4 Wochen immer noch mit dem Fingernagel eindrücken.
Allein vom Material bis Du bei ner C3 schon bei 600 Euro , wenn Du was Gutes nimmst, was haltbar sein soll.
-Im Anschluss wird wieder geschliffen 2000 Papier und poliert. 1 gesamte Woche , ca 35 H
Dann erfolgt das anbauen der einzelnen Teile, wie z.B Stoßstangen.
Alles in allem so 200 Stunden mit Montage.
Die 200 Stunden ist das , was es so Teuer macht.
Einfach nur mal anschleifen und rüberblasen ist nicht fachgerecht und spätestens nach 2 Jahren geht der Ärger wieder los.
Und dann sind wir bei der leidigen Diskussion, ist ein Vette mit originalem Lack ,auch wenn er beschädigt ist, mehr Wert als ein 10 K Neulackierung?
Ich finde ja, aber enige eben nicht.
In unserem Club hat sich jemand aus genau diesen Gründen für Folierung entschieden.
Und da muss man schon genau hinschauen ( an den Rückleuchten) um zu erkennen, das es Folie ist. Kostete 800 Euro.
Grüße Frank