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Frank the Judge   Zeige Frank the Judge auf Karte
OSC-Psychologe


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Zitat:
was machen wir denn jetzt ?
Keine Ahnung. Vielleicht Trinken ?
25.02.2004 16:41 Frank the Judge ist offline E-Mail an Frank the Judge senden Beiträge von Frank the Judge suchen Nehmen Sie Frank the Judge in Ihre Freundesliste auf
JR   Zeige JR auf Karte JR ist männlich
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Ich fände besser (so richtig schön öffentlich mit hohem Unterhaltungswert):

erstmal: Diskussion Direktor Diskussion Phone Teufel sich vor Lachen auf dem Boden wälzen Diskussion Direktor Nein-nein Blaulicht Richter huldigen huldigen

dann: Blume Prost! Blume OK! Prost! Prost! Engel

Gruß

JR

__________________

Es ist schade, dass nicht mehr das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!
25.02.2004 16:56 JR ist offline E-Mail an JR senden Beiträge von JR suchen Nehmen Sie JR in Ihre Freundesliste auf
Thomas Habermann Thomas Habermann ist männlich
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Lackieren Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Augenrollen Autsch
ich hatte mit dem einfachen schwarz auch nur gemeint, daß es an sich ´n büßchen leichter ist als wenn da diverse Schichten drauf sollen, wie es halt so bei aufwendigen Brushes ist. Hab´da wohl voll ins Lackierer-Wespennest gestochen. Wow, wenn es ums nächste Painting geht weiß ich mich super gut aufgehoben. Soviel Know-How ist schon der Knaller. Hoffentlich haben wir raih jetzt nicht völlig verwirrt. Frage

__________________
Thomas H. bow Tie
26.02.2004 01:57 Thomas Habermann ist offline E-Mail an Thomas Habermann senden Beiträge von Thomas Habermann suchen Nehmen Sie Thomas Habermann in Ihre Freundesliste auf
Porter   Zeige Porter auf Karte Porter ist männlich
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Rein illustrativ: 77er grundiert



__________________
... vette Grüße, Gerd

°° °°
26.02.2004 02:17 Porter ist offline E-Mail an Porter senden Homepage von Porter Beiträge von Porter suchen Nehmen Sie Porter in Ihre Freundesliste auf
Corv76   Zeige Corv76 auf Karte Corv76 ist männlich
Mr.Comic


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Hallo Raih,
die richtige Vorbereitung für die Lackierung der Kunststoffkarosse der Corvette ist schwierig und anstrengend. Und teuer. Richtigerweise wird immer wieder auf Rücksprache mit Corvette-Restaurations-Fachleuten oder auf Fachleute aus dem Bootsbau hingewiesen. Obwohl ich vor Jahren meine Corvette eigenhändig zur Lackierung vorbereitet und teilweise sogar selbst lackiert habe, fehlt mir bis heute das vollständige Wissen. Wahrscheinlich habe ich teilweise aus Versehen einiges richtig gemacht.

Ich beabsichtige, in einigen Jahren meine Corvette erneut zu lackieren. Bis dahin möchte ich noch einiges an Fachwissen sammeln. Dabei werden mir bestimmt auch Antworten auf diesen Beitrag weiterhelfen.

Das Kernproblem nach der Lackierung einer Corvette scheinen die „Wasserblasen“ zu sein. Die bisher im Forum vorgestellten Probleme weisen eindeutig darauf hin. Leider ist den unglücklichen Besitzern oft nicht bekannt, wie der Lackierbetrieb die Vorbereitungen gemacht hat, wahrscheinlich ist nass geschliffen und auch gar kein Gel Coat aufgetragen worden. Hinzu kommen wohl Rostprobleme der darunter liegenden Metallteile. Und vielleicht auch Risse im Fiberglas. Oder das –ja in der Regel schon recht alte- Fiberglas ist schlichtweg „hin“, der Kunststoff verliert mit den Jahren immer mehr an Weichmacher und irgendwann zerbröselt er schlichtweg. Diese Information habe ich noch aus den USA mitgebracht. Eine Fiberglaskarosse, abgeschliffen und ungeschützt für 2 bis 3 Jahre in die Texas-Sonne gestellt, ist hin, man kann mit der Hand durchschlagen.

Aus diesem Grunde sollte auch derjenige Besitzer einer Corvette, der –finanziell stark- alles durch einen Lackierbetrieb durchführen lässt, das Fachwissen sammeln und die Vorbereitungen überwachen.


Die Kosten für eine gute Lackierung im Fachbetrieb werden im Forum für bis zu € 10.000,- angegeben. Dies halte ich für nicht zu hoch gegriffen. Insbesondere wenn die zeitaufwändigen Schleifarbeiten im Fachbetrieb durchgeführt werden. Ich bezweifele, dass 65vettemike mit dieser Summe hinkommen würde, würde er die im C 2-Forum geschilderten Schleifarbeiten in einem Fachbetrieb gegen richtiges Geld durchführen lassen.

Hier meine Erfahrungen:






Hier ist meine Corvette, wie sie am 22. Juli 1989 aussah. Steht vor meinem Haus in El Paso, TX. Schrotthaufen. Der Lack mehrfach überlackiert, durch die Sonne völlig kaputt. Und wie man auf dem zweiten Bild sieht, mechanisch beschädigt bis in das Fiberglas hinein. Keine Diskussion, dieser Lack muss ganz runter. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon Erfahrungen mit dem Lackieren von Fahrzeugen, aber nur mit Stahlkarossen und nur mit Kunstharzlack.



Wir schreiben Oktober 1991. Ich bin wieder nach Deutschland umgezogen. Die vollständige Restauration ist beschlossen, die Neulackierung nur ein Teil davon.

Jetzt habe ich eine Menge Selbststudium betrieben. Ich habe z. B. gelesen: Vogel Fachbuch, Autoren Hauber/Puchan/Mitz, Die Autolackierung. Dies ist ein kleines Ausbildungsbuch für Lehrlinge im Lackiergewerbe. Weiterhin kleine Fachbücher von den Farbenherstellern. Und die Datenblätter der Farbenhersteller. Und bei Lackierbetrieben war ich. Habe eine Menge gelernt über die Verarbeitung von 2 Komponenten-Lacken (2K-Lacken) sowie über die spezielle Bearbeitung von Kunststoffen (Ablüften der Chemie, Weichmacher usw.).

Beim Abschleifen wollte ich den Gel Coat unbeschädigt lassen. Deshalb habe ich primär mit 400er und 600er Schleifpapier gearbeitet und mich ganz vorsichtig an den Gel Coat herangearbeitet. Würde ich heute nicht mehr machen. Gröberes Schleifpapier/-leinen nehmen, Gel Coat mit abschleifen und anschließend erneuern ist einfacher und auch die richtige Vorgehensweise. Ich habe nass geschliffen (Achtung, richtig ist trocken schleifen!).

Hier sollte jeder im C 2-Forum die Schleifarbeiten und das anschließende Auftragen von Gel Coat in den Beiträgen von 65vettemike studieren. So ist es richtig.

Anmerkung: Gel Coat bei Eckler`s kaufen oder -in Deutschland- bei einem Fachmann für Bootsbau. Ich empfehle die Internetseite www.yachtcare.de. Deutscher Gel Coat ist in der Regel 2K-Harz. Bei der weiteren Bearbeitung die Anweisungen des Herstellers beachten. Steht viel auf dieser Internetseite unter "Anstrichsysteme".

Unabhängig davon ist das Abschleifen eine sehr anstrengende Arbeit. Man kann ja keine Dreh- oder Schwingschleifer nehmen, wie bei einer Stahlkarosse. Alles von Hand, damit nicht in das Fiberglas geschliffen wird.

Der alte Lack muss ganz runter. Die amerikanischen Thermolacke vertragen sich nicht mit anderen Lackarten. Hier kein Risiko eingehen! Auch so genannte Sperrschichten (es gibt spezielle Grundierungen, die als Sperrschicht zwischen Thermolack und anderen Lacken dienen sollen) funktionieren nicht! Oder nur kurze Zeit. Deswegen Vorsicht beim Kauf von frisch lackierten Corvettes! Ein Großteil der Fehler beim Vorbereiten der Lackierung zeigt sich erst nach oft über einem Jahr!




An der Haube habe ich Spra-Strip Paint Remover von Eckler`s ausprobiert. Im aktuellen Katalog auf Seite 234. Angabe im Katalog: „...without affecting the factory gelcoat (when properly used)“. Teufelszeug, ätzt alles weg, auch die Haut. Nimmt aber die Farbe recht gut herunter. Diese schäumt auf und man kann sie mit einem Kunststoffspachtel herunterwischen. Da aber immer wieder etwas draufbleibt, muss man das Mittel mehrfach benutzen. Ist dennoch viel schneller als schleifen, aber: der Gel Coat geht drauf!! Unvermeidbar. Auch wenn „properly used“. Und noch ein Nachteil. Die Säure zieht in den Kunststoff und gast später aus! Dies wusste ich, ich habe über Wochen (!) danach auslüften lassen. Dennoch ist mir auf der Haube (1 Jahr nach fertiger Lackierung) an einer Stelle der Lack langsam „verschrumpelt“. War wahrscheinlich dieses Teufelszeug. Zum Glück konnte ich durch entsprechendes Schleifen/Polieren den Lack retten. FINGER WEG VON CHEMISCHEN LACKENTFERNERN. Ich glaube, aus Umweltschutzgründen gibt es so ein Zeugs in Deutschland gar nicht (mehr). Und harmlosere Entferner brauchen zu lange zum Wirken. Dann kann man auch schleifen.



Im September 1992 konnten die Nachbarn meine nackte Corvette sehen. Zum Großteil noch mit original Gel Coat. Wie zu sehen ist, ist an einigen Stellen noch (braun und weiß) original Grundierung bzw. Füller drauf. Diese Reststellen haben sich nicht auf den anschließenden Lackaufbau ausgewirkt. Der gesamte originale Decklack (war mal hellblau) war aber vollständig runter.



Hier Beispiele von Kunstharzarbeiten an der Karosse. Der Wagen hatte viele Unfallschäden und Risse. Ich habe nur Material von Eckler`s benutzt. Also Epoxidharz, kein Polyester. Epoxidharz ist viel fester als Polyester, aber viel schwerer zu bearbeiten. Die Fiberglasmatten sind sehr schwer mit Epoxidharz zu tränken, dauert ca. 10x länger, immer wieder muss man z. B. mit einem Pinsel tupfen. Teilweise bis zum endgültigen Abbinden. Im US-Corvetteforum gibt es mindestens einen Diskussionsbeitrag über dieses Thema. Ich kam ansonsten gut mit dem Material klar. Achtung: In den verschiedenen Baujahren der Corvette kamen unterschiedliche Fiberglasmaterialien zum Einsatz. Man muss sicher sein, das richtige Reparaturmaterial zu benutzen! Das richtige Arbeiten mit Harz, Matten, Spachtel usw. ist ein komplexes Thema wie die Lackierung selbst.

Auf dem linken Bild sieht man einen ausgespachtelten Bonding Strip. Die Bonding Strip`s an allen 4 Kotflügeln waren bei meiner Corvette extrem gut zu sehen, man konnte die Einbuchtungen sehen und fühlen. Den 2K-Füllspachtel habe ich mit einem Kunststofflineal abgezogen, gleich beim ersten Mal gelungen mit perfektem Ergebnis. Glück gehabt.





Hier sieht man mich im Mai 1993 bei den Abklebearbeiten in der provisorischen Lackierhalle. Kompressor bauseitig vorhanden, natürlich keine Absaugvorrichtung. Der Wagen stand vorher ca. 3 Monate zur Austrocknung und Ausgasung von Feuchtigkeit und Chemie in der gut geheizten und trockenen Halle. Ob dies richtig war weiß ich nicht, auf jeden Fall hat der Lack nie Blasen bekommen.

Dennoch werde ich beim nächsten Mal trocken schleifen und den Gel Coat komplett erneuern. Sicher ist sicher.

Basierend auf Erfahrungen von früheren Lackierarbeiten habe ich viel Mühe in die Abklebearbeiten investiert. Ich wollte vor allen Dingen Sprühnebel im Innenraum und im Motorraum vermeiden, weil diese schon restauriert waren. Ist gelungen. Jedoch ist trotz mühsamer Abklebearbeiten bis auf den Boden viel Sprühnebel auf den (auch schon lackierten) Rahmen gekommen. Also unbedingt –wie 65vettemike vorgemacht hat- den gesamten Rahmen und alle Teile auch im Motorraum zusätzlich zum Abkleben einzeln z. B. mit Alufolie umwickeln. Hier ist natürlich die Musterlösung das Abheben der Karosse und das separate Lackieren.




Nun geht es los. Wir lackieren einen kombinierten Grundierfüller, der gleichzeitig als Sperrschicht gegenüber Thermolacken dienen soll. Vorher haben wir die Karosse noch ordentlich mit Silikonentferner abgewischt, einen Tag ausgasen lassen. Dann natürlich noch mit Staubbindetuch abgewischt. Und ordentlich uns und die Overalle mit einem Staubsauger abgesaugt. Und Gasmasken benutzt. Weil wir ursprünglich die Hallentore geschlossen lassen wollten. Wir habe zu zweit lackiert, damit einer immer die Farbe nachfüllen kann und den Druckschlauch führen kann.

Nach Aussage eines Lackierbetriebes, der bereits Corvettes lackiert hatte, sollten wir 5% Weichmacher für den 2K-Lack nehmen. Für die weiche Vorder- und Rückfront (Urethane Bumper) wurden 20-30% Weichmacher empfohlen. Weichmacher muss mit gehärtet werden! Einzelheiten enthalten die Datenblätter der Farbenhersteller. Ist die Prozentangabe richtig? Fachleute werden um Antwort gebeten und genaue Angaben gebeten.

Leider verändert Weichmacher oft den Farbton. Sehr empfindlich ist z. B. Silber. Die unterschiedlichen Farbtöne wg. des Weichmachers kann man gut bei silbernen Audi A6 und bei der 78 Silver Anniversary Corvette sehen. Schaut mal in : The complete Book of Corvette, Langworth, engl. Ausgabe 87, Seite 203. Man sieht gut die Farbunterschiede der Front- und Heckteile.

Ich habe den Farbunterschied vermeiden wollen und wollte auch auf keinen Fall später Risse im Lack haben. Ich habe mit einem hohen Anteil Weichmacher den ganzen Wagen lackiert. Wichtig: Stoßstangenverkleidungen entweder separat lackieren oder ein Stück von der Karosse „abrücken“, damit die Spalten nicht mit Farbe voll laufen. Profis zerlegen die Karosse sowieso noch weiter, nehmen also auch die Türen heraus. Jeder so wie das Ergebnis werden soll. Leider stellte sich nach erfolgter Grundierung heraus, dass der Anteil an Weichmacher für die Grundierung zu hoch war. Hatte 50% genommen. War zu viel. Zu weich. Konnte man kaum schleifen.

Wichtig beim Lackieren: Erst die Kanten vorlackieren, erst die Problemstellen. Dann erst den ganzen Wagen. Wir haben beim Grundieren 2x „nass in nass“ lackiert, dazwischen die Abbindezeit gem. Datenblatt beachtet. Ergebnis (bis auf die Sache mit dem Weichmacher) war OK.

Anmerkung: "Nass in nass" bedeutet, dass man die nächste Farbschicht einfach darüber lackiert. Nach entsprechendem Abwarten der Ablüftezeit. Ohne anzuschleifen. Ablüftezeit nicht verwechseln mit Trockenzeit. Während der Ablüftezeit verdunstet nur der Verdünner.

Übrigens haben wir sowohl bei der Grundierung als auch beim Decklack jeweils in zwei Etappen gearbeitet. Also Vorder- und Hinterwagen getrennt im jeweiligen Abstand von 2 Wochen. Damit haben wir das „Türenauf- und –zumach-Problem" etwas entschärft. Geht ja bei der Corvette gut, wegen des separaten Daches.

Auf dem zweiten Bild ist gut die Menge des Sprühnebels sichtbar. Trotz der riesigen Halle. Um noch was zu sehen, mussten wir das Tor öffnen. Zum Glück war es draußen windstill und kaum Staub in der Luft. Allerdings hatte wir dies auch vorher bedacht (PS: Ich habe früher im Freien Autos lackiert, mit Kunstharzfarben und mit unter 5 Staubeinschlüssen! Einmal sogar völlig ohne. Geht!). Der massive Sprühnebel spricht auch für eine Lackierung des Wagens in Etappen.

Problem ist nämlich, dass der Sprühnebel sich auf schon angetrocknetem Lack absetzen kann bzw. dass der Lack an der Stelle, wo man angefangen hat, schon trocken ist, wenn man um den Wagen herum ist. Und dann dort natürlich nicht mehr verläuft. Deshalb sind kleine Etappen (Haube, Dächer, Scheinwerferverkleidungen sind ja auch schon einzelne Schritte) für Laienlackierer zwingend erforderlich.

Beim Decklack daran denken: Gleich genug Farbe kaufen, untereinander vermischen, Farbunterschiede beim Nachkaufen möglich!




Grundierung fertig. Jetzt erst mal den Wagen längere Zeit stehen lassen und abwarten. Wer Zeit hat, nimmt 2 Monate. Warum? Viele Fehler bei der Vorbereitung zeigen sich erst nach langer Zeit. Da ich ganz korrekt beim Anmischen von z.B. dem 2K-Kunstharz und dem 2K-Spachtel war (Waage), hat nichts „durchgeblutet“. Erstaunt war ich nur, dass nicht nur Füllspachtel/Ziehspachtel, sondern auch 2K-Spachtel etwas „nachsackt“. Auch kann man nach längerer Zeit „gerade Kanten“ am Rand sehen. Also wenn man z.B. ein Loch in die Karosse bohrt, dieses mit 2K-Spachtel ausfüllt, abschleift und überlackiert, ist zwar erst einmal alles glatt, aber nach 2 Monaten kann man wieder die Ränder im Lack sehen. Heute weiß ich das. Also: Alle Kanten abschrägen, glätten. Karosserieprofis wissen das, steht entsprechend auch in der Literatur. Und zur Sicherheit die Grundierung längere Zeit stehen lassen und dann erst nacharbeiten. Dieses Nachsacken war bei mir erst nach einem Jahr vorbei! Wie ich das Problem gelöst habe, kommt beim Decklack.

Die Grundierung wird jetzt angeschliffen. Jetzt ist die letzte Gelegenheit, Fehler auszubessern. An einigen Stellen habe ich mit Ziehspachtel nachgearbeitet. Ganz genau das Ergebnis anschauen. Wie diese Vorbereitung, so das Endergebnis.

Anmerkung: Lackierer kennen das Problem mit Silikonkratern. Wir hatten Glück, keine Probleme an der Karosse, kein Silikon (Konservierungsmittel) mehr drauf. Das Problem hatten wir an den Innenseiten der Türen (nicht komplett abgeschliffen) und unerklärlicherweise bei den Dachhälften (obwohl komplett abgeschliffen). Bei den Innenseiten der Türen haben wir immer wieder abgeschliffen und mit Silikonentferner gearbeitet, bei den Dächern habe ich dann mit vorsichtigem sogenannten "Nebeln" die Silikonreste mit Grundierung überlackiert. Dabei sprüht man mehrfach immer wieder nur so wenig Lack auf, dass dieser nicht verlaufen kann. Und langsam deckt man so die Problemstelle zu.



Hier lackieren wir den Decklack. Ich wollte die Farbe Weiß. Erstens, weil es mir gefällt. Zweitens, weil eine helle Farbe viele Fehler verzeiht, man also Fehler im Lack oder im Unterbau kaum sieht. Weiß kann man auch gut nacharbeiten (also später mit Airbrush, Beispritzen u.ä.). Weiß deckt auch unheimlich gut. Am schlechtesten deckt z.B. Gelb. Hätte ich eine dunkle Farbe gewollt, wäre die letzte Etappe an einen Fachbetrieb gegangen. DM 2000,- wollten die damals für die Endlackierung nehmen, mit Beziehungen hätte man es auch für DM 800,- bekommen, wenn man alle Vorarbeiten einschließlich des Abklebens selbst gemacht hätte. Waren die Preise damals. Aber etwas an einen Lohnbetrieb abzugeben wäre mir gegen die Ehre gegangen. Außerdem wollte ich lernen. Habe ich auch.

Den Decklack haben wir ebenfalls in zwei getrennten Etappen vorne und hinten jeweils mit 2x2 Schichten im „nass in nass“-Verfahren lackiert. Ablüftezeit wieder gem. Datenblatt. Weichmacher 10%, den Lack auf der Karosse und auf den Stoßstangenabdeckungen im gleichen Verhältnis. Kompromiss. Leider sind Monate später ganz kleine Löcher (wie Nadelstiche) an einigen Stellen im Lack entstanden. Warum auch immer. Vermutlich –so sagen die schlauen Bücher und die Fotos da drin- reichte die Ablüftezeit nicht aus. Also werde ich nächstes Mal wie beschrieben den Decklack lackieren, trocknen lassen, anschleifen und dann nochmal eine Endlackierung machen. Die Härte des Lackes ist trotz 10% Weichmacher noch "hart" genug, nach meiner Bewertung auch für den Alltagsbetrieb.

Das Ergebnis unserer Lackierarbeit war recht gut. Leider hatten wir einige Staubeinschlüsse. Hatten wir Schussel doch bei der letzten Lackierung vergessen, die Overalle abzusaugen! Und als wir den Bereich des Rückfensters lackierten, sind wir mit dem Overall gegen die Stoßstangenabdeckung gekommen (ergo: nächstes Mal abbauen).

Also habe ich mühsam nachgearbeitet. War vorher aber auch so geplant. Nur nicht, dass es so lange dauert und so viel Mühe macht.

Zuerst habe ich dann in der Folgezeit Staubeinschluss für Staubeinschluss einzeln bearbeitet. Den jeweiligen Krater mit Pinsel und Farbe ausgefüllt, glattgeschliffen. Jeweils mit ordentlich angemischtem 2K-Lack mit Weichmacher. Dann schlecht gedeckte Stellen an den Unterseiten, wo wir mit der Pistole nicht oder nur schlecht hinkamen, mit Airbrush nachgearbeitet (nächstes Mal bocke ich den Wagen ca. 20 cm hoch auf). Dann die gesamte Karosse mit Schleifpapier SF (Superfein, um Gottes willen nicht 600er Schleifpapier nehmen, bekommt ihr nicht mehr hochpoliert) leicht angeschliffen. Die ganze Karosse. Dann auf Hochglanz poliert. Sehr gutes Ergebnis, z.B. das Beispritzen mit Airbrush ist nicht zu sehen. Dank heller Farbe! Mit dunkler Farbe unmöglich.

Dank des Anschleifens und Polierens ist die Oberfläche des Lackes jetzt völlig glatt. Der Glanz ist faszinierend. Allerdings ist jetzt die Oberfläche auch empfindlicher, ich konserviere regelmäßig. Dieses „Polierverfahren“ ist für Wagen im Alltagsverkehr daher nicht zu empfehlen.




Im Herbst 1994 konnte ich das offizielle Ende der Lackierarbeiten an meiner Corvette vermelden. Ich bin stolz darauf, fast alles selbst gemacht zu haben. Vielen Dank an L. für seine Arbeit und Hilfe. Regelmäßig werde ich auf Treffen wg. der guten Qualität und des hohen Glanzes des Lackes angesprochen. Allerdings auch wg. der Farbtonwahl kritisiert. Ich verweise dann darauf, dass Weiß 1976 die meistgekaufte Farbe bei der Corvette war.

Der Lack hat nie Blasen geworfen. Die Metallteile an der Karosse sind allerdings auch rost- bzw. feuchtigkeitsfrei. Nach über 10 Jahren strahlt der Lack noch wie am ersten Tag. Allerdings steht der Wagen auch die meiste Zeit wohlbehütet in der Garage. Ursprünglich hatte ich, u.a. wg. des Polierens (Oberfläche des Lackes ist ja weg), mit einer Lebensdauer von nur bis zu 5 Jahren gerechnet und wollte dann erneut lackieren. Unter Vermeidung aller bis dahin gemachten Fehler. Da der Lack aber bis heute so gut ist, verschiebt sich die große Folgelackierung (dann sogar mit neuem Gel Coat) immer weiter nach hinten. Und deshalb habe ich auch noch Zeit, weiteres Wissen zu sammeln. Also Fachleute, stellt Eure Beiträge ein!

Insgesamt habe ich von 1989 bis 1995 an meiner Corvette nahezu alles restauriert. Habe fast alles selbst gemacht und mir Entsprechendes während der Arbeit selbst beigebracht. Eigentlich wurde mir bei jedem Projekt von irgendeinem Fachmann prophezeit, dass ich es nicht könne, und dann ging es doch.

Was der Preis für meine Lackierarbeit war?

1. Ca. 1400,- DM an Material
2. Ein Jahr Behandlung der schmerzenden Armgelenke (Tennisarm) -kein Scherz!-
3. Eine gewisse Abneigung meiner Ehefrau gegenüber meinem Hobby

Habe ich den Lackierwilligen jetzt Mut oder Angst gemacht?

Gruß Dietmar

__________________
Corv76


Dieser Beitrag wurde 13 mal editiert, zum letzten Mal von Corv76 am 14.03.2004 18:53.

28.02.2004 13:54 Corv76 ist offline E-Mail an Corv76 senden Beiträge von Corv76 suchen Nehmen Sie Corv76 in Ihre Freundesliste auf
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WOW - Super Beitrag!!!!!

Danke dafür huldigen

Mit beeindruckten Grüßen
Tripower

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28.02.2004 14:16 Tripower ist offline E-Mail an Tripower senden Beiträge von Tripower suchen Nehmen Sie Tripower in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Dietmar,

Respekt für diesen Beitrag. Liest In-den-PC sich super, die Infos sind goldwert. Prost!


Günter

P. S. Die Farbe "Weiß" gefält mir sehr gut, passt sehr schön zu deiner Vette. Blume

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28.02.2004 15:00 crossdriver ist offline E-Mail an crossdriver senden Beiträge von crossdriver suchen Nehmen Sie crossdriver in Ihre Freundesliste auf
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Ein echt toller Beitrag. Danke

Zitat:
Das Kernproblem nach der Lackierung einer Corvette scheinen die "Wasserblasen"...

Ja da hab ich auch eine. Heulen

edit: "nass in nass" = Idee

__________________


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Black Fighter am 28.02.2004 16:48.

28.02.2004 15:09 Black Fighter ist offline E-Mail an Black Fighter senden Beiträge von Black Fighter suchen Nehmen Sie Black Fighter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Habe ich den Lackierwilligen jetzt Mut oder Angst gemacht?

Wohl eher Angst.
Ist aber wirklich ein toller Beitrag. Super beschrieben und auch leider ein abschreckendes Bespiel für Leute die ihre Vette mal so locker nebenbei schnell restaurieren wollen. Um so mehr Respekt an alle die es geschafft haben.
Eine jahrelange Arbeit, die mit Geld fast nicht zu bezahlen ist Sirene und nochmals ein riesen Lob für diesen tollen Beitrag.
Gruß Patriot DiDi

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28.02.2004 15:10 GeneralDiDi ist offline E-Mail an GeneralDiDi senden Homepage von GeneralDiDi Beiträge von GeneralDiDi suchen Nehmen Sie GeneralDiDi in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie GeneralDiDi in Ihre Kontaktliste ein
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Vielen Dank für Eure positive Resonanz. Yeeah! Das freut natürlich, so macht das Erstellen von Beiträgen Spaß. Großes Grinsen
Alles was mir im Nachhinein noch einfällt, stelle ich mit EDIT ein. Z. B. Erklärungen von "nass in nass" und der Hinweis auf ordentliche Arbeit beim Anschliff der Grundierung.

Gruß Dietmar

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Corv76


28.02.2004 16:37 Corv76 ist offline E-Mail an Corv76 senden Beiträge von Corv76 suchen Nehmen Sie Corv76 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Dietmar,
Super Beitrag Respekt

Wäre schade, wenn er in den tiefen des Forums verschwindet. Du solltest ihn auf alle Fälle in der "database" (Buttonleiste ganz oben) verlinken.

Respektable Grüsse, Harald

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28.02.2004 17:21 TeraVolt ist offline E-Mail an TeraVolt senden Beiträge von TeraVolt suchen Nehmen Sie TeraVolt in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Harald,
dies müsste netterweise einer der Moderatoren für mich machen. Ich weiß noch nicht wie das geht.
Gruß
der immer noch seinen Beitrag editierende Dietmar

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Corv76


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Dietmar, Respekt und DANKE für diesen Beitrag!

Einfach Klasse!

Gruß

Patric

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@ Corv76,
super Beitrag. Mich hat das Thema ebenfalls interessiert.

Wollte mal nachlesen ob Jose und ich auf dem richtigen Weg befinden.
Hat mir natürlich gefallen, dass unsere vorgehensweise so i.O. ist.

Meine Vette hatte ja auch einiges an bösen Überraschungen zu bieten.
Bin aber jetzt mehr als froh darüber, dass ich endlich über den "Schleifberg" gekommen bin.
War heute in der Halle und habe wieder mal aufgeräumt. Das Beste dabei war aber, alles an Schleifleinen und die selbstgebastelten "Spezialwekzeuge" ins Regal zu stellen.

Nun steht die Vette beim Lackierer. Ganz so viel Zeit werden wir uns wohl nicht gönnen. Doch mit 6-8 Wochen rechnen wir.
Warum? Nun, die ganzen Übergänge (Motorhaube/Kotflügel, Türen/Dach/....) müssen noch angepasst werden. Außerdem haben wir uns zeigen lassen müssen, dass noch einiges an Wellen vorhanden ist. Auch die Kanten sind noch "FEIN" zu bearbeiten. Wir waren so stolz auf unsere Vorarbeit - sind es auch immer noch-, aber ein Profi sieht doch noch das eine oder andere.
Und etwas Ablüftzeit muss sein.

Gruß, Mike
Dateianhang:
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Hallo Mike,
ich verfolge seit Wochen mit Spannung Deine Beiträge und den Fortschritt an Deiner Corvette. Sei unbedingt beim Lackieren dabei, damit Du auch über diese Schritte und die Zwischenschritte berichten kannst.

Zitat:
... dass noch einiges an Wellen vorhanden ist


Die ganze Karosse der Corvette ist eine einzige Welle. Die eine Corvette mehr, die andere weniger. Bei meinem Baujahr kann man dies gut an den Seiten, insbesondere an den Türen sehen, wenn man von schräg vorne oder hinten schaut. Dies war mit ein Grund, weshalb ich weiß lackiert habe.

Wenn die Rundungen nur "in eine Richtung" gehen (wie an den Türen meiner Corvette, von vorne nach hinten ist die Tür relativ gerade, nur von oben nach unten gerundet) kann man die Wellen geringfügig wegschleifen. Dazu Grundierung (oder Gel Coat) dick auftragen, dann einen längeren Schleifteller oder Brett (so 10x40cm) herstellen, mit Schleifpapier bekleben und los geht es. Wenn dann der Wellenkamm durchgeschliffen ist, ggf nachlackieren. Ich weiß nicht ob ich mich verständlich ausgedrückt habe, aber Unebenheiten bis 1/5 mm max. (geschätzt) kann man so noch ausgleichen. Bei mehr muss natürlich Spachtel ran. Aber, nicht vergessen: Die Wellen sind original!

Zitat:
Auch die Kanten sind noch FEIN zu bearbeiten


Zu dieser Bemerkung fallen mir noch ein paar Sachen ein, die vielleicht auch von allgemeinem Interesse sind. Denn die Bearbeitung von Kanten und Ecken verlangt besondere Aufmerksamkeit. Und auch derjenige, der nur mit Sprühdosen arbeitet, trifft auf die geschilderten Probleme:


Auf dieser Zeichnung ist ein Winkel im Schnitt dargestellt. Er soll mit grüner Farbe lackiert sein.
Wenn nun einfach die Farbe (dick) aufgesprüht wird, verteilt sie sich so wie dargestellt. Auf den Flächen gleichmäßig, auf den Kanten aber nicht.
Pfeil Nr 1 zeigt eine Kante. Dort wird die Farbe sehr dünn. Rechts davon, auf der "Oberkante" hingegen bildet die Farbe einen richtigen "Berg". Wohl aufgrund der Oberflächenspannung der Flüssigkeit, so wie ein Tropfen auf den Boden auch eine halbkreisförmige Oberfläche hat. Pfeil Nr 2 zeigt auf einen unbehandelten Grat. Hier ist die Farbe sogar vollständig heruntergelaufen. Pfeil Nr 3 zeigt auf die Innenkante. Auch dort ist die Farbe wesentlich dünner, der gleiche Effekt wie bei Pfeil Nr 1.

Unterhalb der beiden Kanten bildet sich auch jeweils ein kleiner Berg, habe ich vergessen einzuzeichnen. Denn die Farbe läuft nach unten und oben weg.

Lackiert Ihr z.B. einen unbehandelten Winkel aus dem Baumarkt, beginnt der Rost genau an den Stellen 1, 2 und 3. Heulen Wo haben wir bei der Corvette vergleichbare Teile? Die Haubenscharniere zum Beispiel.

Auch beim Lackieren von Kanten an der Karosse tritt dieser Effekt auf. Je runder die Kante, desto weniger. Dennoch sind alle Kanten immer dünner lackiert als die Flächen. Um diesen Effekt zu kompensieren, werden alle Kanten vor dem Beginn einer Lackierung einmal vorgesprüht. Ist an solchen Kanten auch Grat (den man nicht entfernen konnte oder wollte), muss dieser Grat mit der Methode "Nebeln" (mehrfaches leichtes Ansprühen, ohne das die Farbe verlaufen kann) erst abgedeckt werden. Bei Metall.

An den Kanten kommt beim Autolackieren ein zusätzliches Problem hinzu: Bei Abschleifen der Karosse werden gerade die Kanten mehr abgeschliffen als die Flächen. Oft werden die Kanten (auch bei professionellen Lackierereien) beim letzten Anschliff der Grundierung aus Versehen bis auf den Unterbau abgeschliffen. Und weil Zeit Geld ist, wird oft einfach mit dem Decklack drüberlackiert. Originalzitat eines Lackierers.

Allein deshalb Grundierungen auch nie mit technischen Hilfsmittel (Schwingschleifer) anschleifen. Die schleifen todsicher die Kanten durch. Hände benutzen. Und nicht über die Kanten schleifen. Nur bis ca. 1 cm vorsichtig an die Kanten heran, anschließend die ganze Kante separat vorsichtig bearbeiten.




Hier habe ich zeichnerisch ein weiteres Lackierproblem dargestellt. Auf dem linken Bild ist ein Loch in der Karosse an der Seite des Fahrzeuges dargestellt (Nr 1). Ein Loch z.B. für den Pin einer Zierleiste. Wird jetzt lackiert, sammelt sich die Farbe erst innen im Loch (Nr 2). Das ist der "Bergeffekt", den ich beim Winkel beschrieben habe. Außen um das Loch herum entsteht ebenfalls ein "Bergring". Dann kommt die Schwerkraft, und schon kann ein Läufer entstehen (Nr 3).

Das zweite Bild soll das gleiche Problem zeigen, aber mit einem Pin der aus der Karosse herausragt. Hätte ich nur einen herausragenden Pin an einer Karosse beim Lackieren, würde ich einen zweiten Mann anweisen, sofort nach dem letzten Sprühen mit einem Fön warme Luft auf die Stelle zu blasen. Badezimmerfön, nicht Heißluftfön! Dann zieht der Lack sofort an und der Effekt entsteht nicht. Auch würde ich eine solche Problemstelle vor den eigentlichen Lackieren "nebeln". Dieser Nebel saugt dann die überschüssige Farbe etwas auf und kein Läufer entsteht. Wohlgemerkt, ich bin kein professioneller Lackierer sondern ein Autodidakt, ich brauche solche Hilfsmittel.

Übrigens: Kleinere Teile, die ich mit einer Zange in der Hand halten kann, lackiere ich mit der Sprühdose immer etwas dicker als erforderlich. Bei der letzten Schicht Decklack. Und dann bewege ich das Teil in alle Richtungen langsam hin und her, so dass keine Läufer entstehen können. So erreicht man perfekt glatte Oberflächen. Ist das Teil größer und muss liegen, kann ein Fön einen im Entstehen begriffenen Läufer (oder "Sacker", wenn ganze Bereiche nach unten kommen wollen) oft noch bremsen.

Wenn kein Läufer entsteht (Glück gehabt oder Könner), entsteht zumindest eine kleine Farbverdickung. Macht in der Regel nichts, weil in das Loch bzw. auf den Pin ja irgendetwas aufgesteckt wird, was die Fehlstelle abdeckt.



Dies soll im Querschnitt ein Loch in der Karosse sein. Wieder für einen Pin, aber jetzt oben auf dem Fahrzeug. Somit kann kein Läufer entstehen. Wie ich dargestellt habe, sammelt sich (neben dem "Berg" im Loch) auch ein kleiner erhöhter Ring um das Loch herum. Dagegen kann man nichts machen. Macht auch nichts, wird in der Regel durch irgendetwas abgedeckt. Aber handelt es sich um eine Metallkarosse und ist der Grat (nach der Bohrung des Loches) nicht entfernt, ist der Rost vorprogrammiert.

Deshalb rosten alle älteren (Metallkarossen-)Wagen um die Pinbohrungslöcher herum. Und nicht etwa nur deshalb, weil der jeweilige Pin für die Zierleiste beim Hereinstecken den Lack beschädigt hat.
.......................................


Gerne möchte ich -wegen der positiven Resonanz auf meinen ersten Beitrag- noch über das Thema "Handhabung von Farbpistolen und Sprühdosen" schreiben, dazu muss ich aber erst ein paar "Probesprühungen" machen, die ich dann abfotografiere und kommentiere. Kann also etwas dauern.

Gruß Dietmar

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Corv76


Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert, zum letzten Mal von Corv76 am 02.03.2004 01:58.

29.02.2004 03:08 Corv76 ist offline E-Mail an Corv76 senden Beiträge von Corv76 suchen Nehmen Sie Corv76 in Ihre Freundesliste auf
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Erstens möchte ich sagen, das es von euch beiden Yeeah! UNGLAUBLICH Yeeah!
lehrreich ist!

Respekt

Aber nun meine Fragen:

1.
Zitat:
Denn die Farbe läuft nach unten und oben weg.

Unten versteh ich ja aber oben ??? Engel

2.
Zitat:
(nach der Bohrung des Loches) nicht entfernt, ist der Rost vorprogrammiert

wie jetzt Grad? besoffen

Und jetzt noch was von mir:

Zitat:
Allein deshalb Grundierungen auch nie mit technischen Hilfsmittel (Schwingschleifer) anschleifen.

Das ist auch für POLIERMASCHIENEN wichtig!!! Richter

Zitat:
"Handhabung von Farbpistolen und Sprühdosen"

JA JA WISSEN WOLLEN!!! Weil ich hab noch einen Honda Prelude !! 4 WS !!
in der Garage und der ist aus metall. Jumping

Edit: An die Webmaster wenn Ihr diese Beiträge der zwei nicht
sichert dann dann, naja dann bin ich traurig!! Heulen

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Black Fighter am 29.02.2004 06:32.

29.02.2004 06:30 Black Fighter ist offline E-Mail an Black Fighter senden Beiträge von Black Fighter suchen Nehmen Sie Black Fighter in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Black Fighter

Zitat:
Unten versteh ich ja aber oben?




Nr 1 zeigt einen Querschnitt von einem 90° Baumarkt-Winkelverbinder. Die Farbe läuft oben nach links und rechts weg. Aber nicht nur durch die Schwerkraft unterstützt, sondern auch, weil die Kante die Farbe sozusagen "wegdrückt".

Farbe hasst Kanten genauso wie z.B. Fett. Ich kann dies physikalisch nicht erklären, ist aber so.

Nr 2 zeigt eine gerundete Kante. Hier ist die Farbe schon dicker, aber immer noch dünner als an den Seiten. So eine "gerundete Kante" findet Du bei der Corvette (C 3) oben auf den Kotflügeln. Zum Glück sind alle äußerlich sichtbaren Kanten an unserer Corvette gerundet. Oder sollten es sein. Ich habe gelesen, dass professionelle Restaurateure diese Rundung sogar genau ausmessen.

Jetzt kommt die Antwort auf Deine Frage: Nr 3 zeigt den Winkel in einer anderen Lage. Oben ist immer noch da, wo auch oben beim Bild ist. Wieder wird die Farbe von der Kante "weggedrückt". Nach unten dicke Ausbuchtung, weil die Effekte "Wegdrücken" und "Schwerkraft" sich addieren, nach oben kleine Ausbuchtung, weil der "Wegdrückeffekt" gegen die Schwerkraft ankämpfen muss. Wenn der gezeichnete Baumarktwinkel jetzt weiter nach rechts gekippt wird, wird irgendwann der Effekt "Schwerkraft" gegen den Effekt "Wegdrücken" gewinnen. Deshalb habe ich bei Nr 6, wo die Kante nach unten zeigt, auch keine Farbe eingezeichnet. Weiß nämlich nicht, wie hier der Farbverlauf wäre.

Die dargestellten Ausbuchtungen entstehen durch das Wegdrücken von der Kante. Weil die Farbe schon beginnt zu härten, verteilt sich das überschüssige Material nicht mehr und bildet diese Ausbuchtungen. In der Praxis kann man diese Ausbuchtungen an Kanten entlang kaum oder nicht sehen. Aber deutlich um Bohrungen herum.

Aber Folgendes weiß ich: Je spitzer der Winkel, desto größer der Wegdrückeffekt. Bei Nr 4 würde der Effekt tatsächlich noch leicht auftreten, auch gegen die Schwerkraft. Es sei denn, Du nimmst zuviel Farbe, dann hängt natürlich (Nr 5) nach unten ein Tropfen.


Zitat:
Wie jetzt Grad?


EDIT: Gemeint ist natürlich Grat. Schreibfehler. Sorry. Habe ich inzwischen überall editiert.

Gruß Dietmar

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Corv76


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Corv76 am 14.03.2004 18:58.

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Hallo Corv76,
bekommst Du Deine Beiträge in ein Word-Dokument (o.ä.)?
Falls ja, schicke es mir bitte, ich stelle es in die Database ein.

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Viele Grüße
Andreas

29.02.2004 11:38 hubsi ist offline E-Mail an hubsi senden Beiträge von hubsi suchen Nehmen Sie hubsi in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Andreas,
ja sicher geht das. Ich habe jetzt meine Beiträge auf Word gespeichert. Und zwar den Text so wie er im EDIT-Textfeld erscheint. Also nicht mit Bildern, sondern mit den Link-Bezeichnungen. War das richtig? Die Bilder liegen ja auf meinem Server, gehen nicht verloren.
Ich möchte in den nächsten Tagen noch einige Beiträge schreiben. Zum Beispiel "Tips im Umgang mit Sprühdosen" und "Tips im Umgang mit Lackierpistolen". Immerhin habe ich im Laufe der Jahre so viel falsch gemacht, dass ich eine Menge Erfahrungen weitergeben kann.
Vielleicht sollte ich dann anschließend den Text überarbeiten bzw. kürzen. Denn jetzt schreibe ich ja im reinen Prosa mir alles von der Seele. Und vielleicht stellt sich auch die eine oder andere Sache als falsch oder umstritten heraus und sollte dann gestrichen werden.
Gruß Dietmar

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Corv76


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@Corv76

Hi !
Ich kann mich nur auch für solche ausführliche und hilfreiche Texte bedanken! Ich will ja nicht kleinlich sein, aber vielleicht hilft es ja auch, solchen Missverständnissen wie z.B. mit Black Fighter vorzubeugen:

Ich glaube, das was Corv67 meint schreibt sich so "Grat" und nicht Grad! Richter

Der Brockhaus meint dazu:

"Grat,
Fertigungstechnik: dünner, scharfer Rand an einem Werkstück, der bei der Formgebung (Gießen, Stanzen u.a.) entsteht und durch Abschleifen (Entgraten) beseitigt wird.

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001"

Viele Grüsse
CLINT67

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29.02.2004 15:11 clint67 ist offline E-Mail an clint67 senden Beiträge von clint67 suchen Nehmen Sie clint67 in Ihre Freundesliste auf
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