06.10.2006, 00:46
Hallo Rip,
so richtig Spaß macht es mir nicht, aber einiges kann ich so nicht stehen lassen.
Ein Sportwagen hat genau wie ein 3ltr Polo zwangsläufig einige Merkmale, die sich bauart- und zweckbedingt nicht vermeiden lassen: Im Falle des Polo schmale Leichtlaufreifen, minimale Lufteinlässe... Im Falle der Z eine breite Spur, breiter Reifen, zusätzliche Lufteinlässe, größere Bremsen, einen möglichst niedrigen Schwerpunkt... Wenn sich damit ein Auftritt verbindet, der Dir wie " vroom, hier bin ich " vorkommt, ist das okay. Für Dich, aber bitte nicht verallgemeinern.
Das die Corvette auch auf Grund des " günstigen Preises " ( es fällt mir schwer, in dieser Preislage von günstig zu schreiben ) ist sicher richtig. Aber wieder: Nicht verallgemeinern. Wenn ich einen Porsche hätte haben wollen, hätte ich ihn mir gekauft. Habe ich aber nicht, ich halte die Z schlicht und ergreifend für besser. Dass war mein Argument für mein Auto.
Die Vergleichbarkeit mit den anderen Autos war in Hockenheim sehr wohl vorhanden, die Bedingungen waren für alle gleich. Bleibt der Faktor Fahrer. Da war mein Auto leicht in Nachteil: Ich bin vorher noch nie in Hockenheim gefahren. Andere vielleicht auch nicht, der größte Teil aber sehr wohl. Dass ich so gut zurecht kam, lag schlicht und ergreifend am Auto. Eine gigantische Traktion, gutmütige und vorhersehbare Reaktionen, irre Querbeschleunigungen und genügend Leistung standen in der Kombination wohl keinem anderen zur Verfügung.
Den Hinweis auf den M5 hatte mehr scherzhaft gemeint, das Auto ist nicht für die Rennstrecke gebaut, es hat andere Qualitäten. Fast alle anderen waren mehr oder weniger Sportautos bis hin zu den sogenannten Supercars, mehr Vergleichbarkeit ging nicht.
Warum eine Diablo Fahrer sein Auto nicht für jeden Tag nimmt, kann ich nicht beurteilen. Es gibt viele Gründe, die so ein Verhalten erklären könnten. Ich würde mir aber nie herausnehmen, etwas zu kommentieren, was ich nicht kenne. Was ich aber weiß: Ich fahre die Corvette so oft wie es geht und bei jeder Gelegenheit. Und es macht Spaß. Alternativen hätte ich, aber die haben u.a. einen Stern auf der Motorhaube. Also doch keine Alternative, habe ich großmütig meiner Frau überlassen.
Bei den Faktoren, die Du zur Beurteilung eines Wagens zu Grunde legst, gehen wir zum großen Teil konform. Bezogen auf das Auto wahrscheinlich mit anderem Ergebnis, und das ist gut so. Dass schlimmste was passieren könnte, wäre, dass wir alle zu den gleichen Schlüssen kämen. Auf unseren Straßen wäre es sehr eintönig und wir hätten nichts zu schreiben.
300km/h auf der Autobahn brauche ich auch nicht, ich fühle mich dabei einfach nicht wohl. Die Reaktionen anderer sind nur begrenzt vorhersehbar, die eigene Reaktion im Falle eines Falles meist nicht mehr möglich. So weiß ich bis heute nicht, wie schnell mein Auto ist. Damit kann ich aber leben.
Aus Deinen bisherigen Beiträgen kann ich entnehmen, dass Du eigentlich ein recht intelligenter Mensch zu sein scheinst. Es verwundert mich daher, dass Dich das Thema Image so beschäftigt. Es hat jeder seine Informationsquellen, seien es Medien, Gespräche im Freundeskreis oder wo auch immer. Und sicher ist dort, wo Du Dich informierst, dass Thema Image so behaftet, wie Du es darstellst. Und es ist sicher Deine Meinung, das ist okay. Es gibt aber auch andere Medien, Freundeskreise... wo sich das Image anders darstellt. Also wieder meine Bitte: Nicht verallgemeinern. Wenn wir beide, vielleicht auch die andern im Forum, sich mit Gedanken anfreunden können, dass es bei diesem Thema die absolute Wahrheit nicht
gibt, könnten wir uns intelligenteren Diskussionen zuwenden.
So nun blättert mal weiter im Forum, es gibt noch andere schöne Themen.
Viele Grüße
Robert
so richtig Spaß macht es mir nicht, aber einiges kann ich so nicht stehen lassen.
Ein Sportwagen hat genau wie ein 3ltr Polo zwangsläufig einige Merkmale, die sich bauart- und zweckbedingt nicht vermeiden lassen: Im Falle des Polo schmale Leichtlaufreifen, minimale Lufteinlässe... Im Falle der Z eine breite Spur, breiter Reifen, zusätzliche Lufteinlässe, größere Bremsen, einen möglichst niedrigen Schwerpunkt... Wenn sich damit ein Auftritt verbindet, der Dir wie " vroom, hier bin ich " vorkommt, ist das okay. Für Dich, aber bitte nicht verallgemeinern.
Das die Corvette auch auf Grund des " günstigen Preises " ( es fällt mir schwer, in dieser Preislage von günstig zu schreiben ) ist sicher richtig. Aber wieder: Nicht verallgemeinern. Wenn ich einen Porsche hätte haben wollen, hätte ich ihn mir gekauft. Habe ich aber nicht, ich halte die Z schlicht und ergreifend für besser. Dass war mein Argument für mein Auto.
Die Vergleichbarkeit mit den anderen Autos war in Hockenheim sehr wohl vorhanden, die Bedingungen waren für alle gleich. Bleibt der Faktor Fahrer. Da war mein Auto leicht in Nachteil: Ich bin vorher noch nie in Hockenheim gefahren. Andere vielleicht auch nicht, der größte Teil aber sehr wohl. Dass ich so gut zurecht kam, lag schlicht und ergreifend am Auto. Eine gigantische Traktion, gutmütige und vorhersehbare Reaktionen, irre Querbeschleunigungen und genügend Leistung standen in der Kombination wohl keinem anderen zur Verfügung.
Den Hinweis auf den M5 hatte mehr scherzhaft gemeint, das Auto ist nicht für die Rennstrecke gebaut, es hat andere Qualitäten. Fast alle anderen waren mehr oder weniger Sportautos bis hin zu den sogenannten Supercars, mehr Vergleichbarkeit ging nicht.
Warum eine Diablo Fahrer sein Auto nicht für jeden Tag nimmt, kann ich nicht beurteilen. Es gibt viele Gründe, die so ein Verhalten erklären könnten. Ich würde mir aber nie herausnehmen, etwas zu kommentieren, was ich nicht kenne. Was ich aber weiß: Ich fahre die Corvette so oft wie es geht und bei jeder Gelegenheit. Und es macht Spaß. Alternativen hätte ich, aber die haben u.a. einen Stern auf der Motorhaube. Also doch keine Alternative, habe ich großmütig meiner Frau überlassen.
Bei den Faktoren, die Du zur Beurteilung eines Wagens zu Grunde legst, gehen wir zum großen Teil konform. Bezogen auf das Auto wahrscheinlich mit anderem Ergebnis, und das ist gut so. Dass schlimmste was passieren könnte, wäre, dass wir alle zu den gleichen Schlüssen kämen. Auf unseren Straßen wäre es sehr eintönig und wir hätten nichts zu schreiben.
300km/h auf der Autobahn brauche ich auch nicht, ich fühle mich dabei einfach nicht wohl. Die Reaktionen anderer sind nur begrenzt vorhersehbar, die eigene Reaktion im Falle eines Falles meist nicht mehr möglich. So weiß ich bis heute nicht, wie schnell mein Auto ist. Damit kann ich aber leben.
Aus Deinen bisherigen Beiträgen kann ich entnehmen, dass Du eigentlich ein recht intelligenter Mensch zu sein scheinst. Es verwundert mich daher, dass Dich das Thema Image so beschäftigt. Es hat jeder seine Informationsquellen, seien es Medien, Gespräche im Freundeskreis oder wo auch immer. Und sicher ist dort, wo Du Dich informierst, dass Thema Image so behaftet, wie Du es darstellst. Und es ist sicher Deine Meinung, das ist okay. Es gibt aber auch andere Medien, Freundeskreise... wo sich das Image anders darstellt. Also wieder meine Bitte: Nicht verallgemeinern. Wenn wir beide, vielleicht auch die andern im Forum, sich mit Gedanken anfreunden können, dass es bei diesem Thema die absolute Wahrheit nicht
gibt, könnten wir uns intelligenteren Diskussionen zuwenden.
So nun blättert mal weiter im Forum, es gibt noch andere schöne Themen.
Viele Grüße
Robert