27.07.2004, 20:44
Hallo Eckaat,
ich komme aus Bad Kreuznach und diese Stadt war bis vor 2 Jahren noch amerikanische Garnisonstadt. Hier lebten 12 000 Amerikaner. Du kannst Dir denken das bei einer Einwohnerzahl von 48 000 es fast unmöglich war, nicht mit den Amerikanern in Kontakt zu kommen. Wir haben die Amerikaner kennengelernt und bis auf wenige Ausnahmen waren die enzelnen GI's alle in Ordnung. Bei allen Hochwasserkatastrophen durch die Nahe, die mitten durch Bad Kreuznach fließt, (davon gab es seit der Besatzung durch die Amerikaner viele) waren die US-Streitkräfte hilfreich dabei. Ohne das sie selber Betroffen gewesen wären oder sie einer um Hilfe gebeten hätte. Ich habe selbst 1992 beim letzten Hochwasser mitten unter den GI's Sandsäche geschleppt. Auch habe ich viel mit den Ami's Musik gemacht und über einige Jahre einen amerikanischen Musiklehrer gehabt. Hier in Bad Kreuznach wird man nicht viele Menschen finden die antiamerikanisch eingestellt sind obwohl niemand Sympathien für Mr. Bush oder für die allgemeine derzeitige amerikanische Politik empfindet. Aber Präsidenten kommen und gehen. Der einzelne GI kann für die Politik nichts. Das sind Menschen wie Du und ich. Auch uns kann man nicht die verfehlte Politik unserer Regierung vorwerfen, außer das wir sie gewählt haben. Die meisten sind Berufssoldaten weil sie sonst in Amerika keinen Job bekommen hätten. Lieber GI als arbeitslos. Kann ich auch verstehen. Die meisten Menschen in Bad Kreuznach bedauern das unsere Ami's vor 2 Jahren abgezogen wurden und der Standort eingestellt wurde. Das die Ami's nach dem Anschlag auf das World Trade Center Kontrollen machen ist wohl verständlich. Das würden wir wahrscheinlich genauso machen wäre dies hier bei uns passiert. Wenn man bedenkt das auch in Europa Anschläge passieren können, die Spanier haben das ja schon feststellen müssen, habe ich überhaupt nichts dagegen auszusetzen. Schließlich möchte ich nicht das eine Bombe neben mir hochgeht wenn ich mich bei einem US-Car Treffen befinde. Es dient somit auch meiner eigenen Sicherheit. Man weiß ja nie wann und wo ein Terrorist eine amerikanische Einrichtung treffen will.
Ich hoffe jetzt hast Du vielleicht ein Bild davon bekommen wie die meisten hier bei uns das Verhältnis Amerikaner - Deutsche sehen und hast Verständnis für meine Reaktion.
Viele Grüße
Aron
ich komme aus Bad Kreuznach und diese Stadt war bis vor 2 Jahren noch amerikanische Garnisonstadt. Hier lebten 12 000 Amerikaner. Du kannst Dir denken das bei einer Einwohnerzahl von 48 000 es fast unmöglich war, nicht mit den Amerikanern in Kontakt zu kommen. Wir haben die Amerikaner kennengelernt und bis auf wenige Ausnahmen waren die enzelnen GI's alle in Ordnung. Bei allen Hochwasserkatastrophen durch die Nahe, die mitten durch Bad Kreuznach fließt, (davon gab es seit der Besatzung durch die Amerikaner viele) waren die US-Streitkräfte hilfreich dabei. Ohne das sie selber Betroffen gewesen wären oder sie einer um Hilfe gebeten hätte. Ich habe selbst 1992 beim letzten Hochwasser mitten unter den GI's Sandsäche geschleppt. Auch habe ich viel mit den Ami's Musik gemacht und über einige Jahre einen amerikanischen Musiklehrer gehabt. Hier in Bad Kreuznach wird man nicht viele Menschen finden die antiamerikanisch eingestellt sind obwohl niemand Sympathien für Mr. Bush oder für die allgemeine derzeitige amerikanische Politik empfindet. Aber Präsidenten kommen und gehen. Der einzelne GI kann für die Politik nichts. Das sind Menschen wie Du und ich. Auch uns kann man nicht die verfehlte Politik unserer Regierung vorwerfen, außer das wir sie gewählt haben. Die meisten sind Berufssoldaten weil sie sonst in Amerika keinen Job bekommen hätten. Lieber GI als arbeitslos. Kann ich auch verstehen. Die meisten Menschen in Bad Kreuznach bedauern das unsere Ami's vor 2 Jahren abgezogen wurden und der Standort eingestellt wurde. Das die Ami's nach dem Anschlag auf das World Trade Center Kontrollen machen ist wohl verständlich. Das würden wir wahrscheinlich genauso machen wäre dies hier bei uns passiert. Wenn man bedenkt das auch in Europa Anschläge passieren können, die Spanier haben das ja schon feststellen müssen, habe ich überhaupt nichts dagegen auszusetzen. Schließlich möchte ich nicht das eine Bombe neben mir hochgeht wenn ich mich bei einem US-Car Treffen befinde. Es dient somit auch meiner eigenen Sicherheit. Man weiß ja nie wann und wo ein Terrorist eine amerikanische Einrichtung treffen will.
Ich hoffe jetzt hast Du vielleicht ein Bild davon bekommen wie die meisten hier bei uns das Verhältnis Amerikaner - Deutsche sehen und hast Verständnis für meine Reaktion.
Viele Grüße
Aron